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Social Media Insights für Q1 2020 : Coronakrise und ihre Auswirkungen

Es ist kein Geheimniss, dass die COVID-19-Pandemie das wirtschaftliche Geschehen und den Werbemarkt im vergangenen Quartal stark beeinflusste. Interessant werden die Auswirkungen für mögliche Entwicklung des Werbemarktes in den kommenden Monaten.

Rückläufige Werbebudgets und Inventarpreise

Das letzte Quartal des Jahres 2019 war sehr werbeintensiv, so startete auch das Jahr 2020 wie erwartet mit weniger Werbedruck. Diese Entwicklung nach der Weihnachtszeit ist typisch und jährlich zu beobachten. Die gewohnte Steigerung der Werbeausgaben und Inventarpreise im weiteren Verlauf des Quartals wurde jedoch durch den Effekt der Corona Pandemie unterbrochen. Man konnte noch einen Anstieg von Februar zu März beobachten, ab Mitte März  erfolgte jedoch ein signifikanter Rückgang auf das Februar Niveau zurück und stellte somit einen Rückgang von 40% dar. Auch die Inventarpreise sanken zur Mitte des Monats März.

Die Unsicherheit zeigt sich in pausierten und stornierten Kampagnen. Die Preise für Werbung in den sozialen Netzwerken sanken ab Anfang März. Der Cost per Klick ist um bis zu 30 Prozent günstiger verglichen mit dem Monat Februar. Zum Monatsende stiegen die Preise jedoch langsam an.

Das Geschehen beeinflusste den Werbemarkt enorm, jedoch entwickelt sich der Größteil des ersten Quartals normal.  So konnte man feststellen, dass Videos vorrangig mit Branding Kampagnen assoziiert werden. Es zeigt sich allerdings, dass Videos je nach Optimierungsstrategie erfolgreich in jedem Funnel-Step eingesetzt werden können. Somit können Videos sowohl Branding- als auch Interaction-Metriken verbessern. Dafür ist nur die richtige Platzierung und der richtige Optimierungshebel wichtig.

Zuverlässige Prognosen für das zweite Quartal 2020 sind auf Grund der allgemeinen Unsicherheit nicht möglich. Es besteht die Möglichkeit, dass der digitale Werbemarkt sich schnell erholt und nach einem kurzen Schock zur saisonalen Entwicklung schnell zurückkehrt. Es ist aber auch eine Stagnation bis in die Sommerferienzeit möglich. Man kann sich auch vorstellen, dass der Werbemarkt zunächst einfriert, um im Anschluss überproportional zu wachsen.


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