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Gewünschte Leistung

Aufbau und Optimierung
hoch targetierter Facebook Ads

Was sind Facebook Ads?

Facebook ist mit 1,5 Milliarden täglich aktiven Nutzern eines der größten sozialen Netzwerke weltweit. Natürlich ergeben sich hieraus natürlich gigantische Möglichkeiten um gezielt als Werbeplattform agieren zu können. Mit den sogenannten Facebook Ads ist eine Bewerbung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen für eine von Ihnen definierte Zielgruppe auf Facebook oder Instagram, mit denen zudem interagiert werden kann, möglich.
Diese Form des Marketings basiert darauf, dass Nutzer von sozialen Netzwerken diverse Informationen über sich selbst, wie z.b. Alter, Geschlecht, Interessen oder besuchte Orte, in Ihren Profilen angeben und speichern. Dadurch können Werbetreibende gezielte Zielgruppen erstellen und auf diesen maßgeschneiderten Werbeanzeigen erstellen.

Die Eingrenzung erfolgt dabei durch sogenannte Targeting-Optionen wie geographische und/oder demografischen Merkmale, das Geschlecht, das Alter, der Beziehungsstatus, die Sprache, die Bildung, die Arbeit oder die Vorlieben und Interessen. Durch die Verbindung verschiedener Targeting-Optionen wie Geotargeting, Verhaltenstargeting oder psychografisches Targeting können detaillierte Ausrichtungsgruppen identifiziert werden. Dadurch sind, trotz der großen Menge an Nutzern, extrem hoch targetierte Anzeigen möglich, was zu einem drastischen Anstieg Ihrer Neukunden oder Leads führen kann. Werbetreibende können – im Vergleich zu klassischen Werbeformen – verhältnismäßig günstig Personen erreichen, die sich für deren Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Die Nutzer sehen wiederum lediglich Werbeanzeigen, für die Sie sich interessieren könnten.

Als Abgrenzung zu Adwords (Paid Search) lässt sich feststellen, dass Search Ads auf keywordorientierten und Facebook Ads (Paid Social) auf interessenorientierten Merkmalen beruhen.
Über Adwords können Sie zudem Personen anwerben, die offensichtlich kaufen möchten (Bekundung des Interesses durch Eingabe von Kauf-Keywords), bei Facebook ist es jedoch sehr selten, dass sich jemand einloggt um etwas zu kaufen. Schlussendlich haben jedoch beide Marketingformen (keywordorientiert vs. Interessenorientiert) Ihre Daseinsberechtigung, da beide Kanäle funktionieren. Um die Qualität des Traffics über Facebook Ads jedoch auf dasselbe Niveau wie das aus Search zu halten, müssen besondere Dinge beachtet werden.

Die Findung der richtigen Zielgruppe ist mit das entscheidende Merkmal einer erfolgreichen Facebook Kampagne. Empfehlenswert ist daher das Testen verschiedener Zielgruppen mit geringerem Budget. Die Anzeigengruppen können zu diesem Zweck durch Erstellung verschiedener Zielgruppen gesplittet werden, so kann man herausfinden welche Zielgruppe am empfänglichsten für die Werbung ist. Mittlerweile bietet Facebook auch die Möglichkeit bereits während der Kampagnenerstellung Split-Tests zu aktivieren.
Die Nutzung von Facebook Ads gehört daher zu jeder Facebook Marketing Kampagne dazu, zumal Facebook bewusst die organische Reichweite von Beiträgen auf Facebook-Seiten eingeschränkt hat.

Zur Sicherheit können natürlich Ausgabenlimits angegeben werden (Limit für gesamtes Werbekonto, Limit für eine Kampagne, zudem existiert ein Laufzeit- und ein Tagesbudget).
Gebote (entweder Preis pro Klick oder pro 1000 Impressionen) können selbst oder von Facebook automatisch festgelegt werden, die tatsächlichen Kosten ergeben sich in diesem Fall nach dem Auktionsprinzip.

Wie findet man die richtige Zielgruppe?

Die Definition der Zielgruppe ist einer der wichtigsten Schritte für den Erfolg der Kampagne. Daher widmen wir diesem Thema einen eigenen Absatz.
Grundsätzlich existieren drei Möglichkeiten Zielgruppen zu erstellen. Entweder über manuelle Eingabe, über Custom Audiences oder über Lookalike Audiences erstellen. Desweiteren stellen wir sogenannte Köder-Inhalte vor.

Manuelle Erstellung der Zielgruppe

Wenn Sie die Zielgruppe für Ihr gewähltes Marketingziel ganz genau kennen, dann empfiehlt sich die manuelle Erstellung der Zielgruppe. In allen anderen Fällen empfehlen wir klar die Verwendung von Custom Audiences und Lookalike Audiences.
Im Rahmen der manuellen Zielgruppenerstellung können Sie nach dem Standort, dem Alter, dem Geschlecht, der Sprache und weiteren demografischen Merkmalen wie z.b. Beziehungsstatus, Bildungsabschluss, Interessen etc. eingrenzen.
Das Eingrenzen nach Sprache macht trotz der Eingrenzung des Standortes (z.b. Deutschland) Sinn, da Personen die in Deutschland leben nicht zwangsläufig Deutsch sprechen, ohne eine Spracheeingrenzung kann es also zu unnötigen Kosten kommen.
Zusätzlich kann die Zielgruppe stärker eingegrenzt werden, indem Personen mit bestimmten Merkmalen wie Interessen oder Verhaltensweisen ein- oder ausgeschlossen werden können.

Custom Audiences

Über Custom Audiences können Zielgruppen automatisiert erstellt werden. Hierbei handelt es sich um Personen, die in irgendeiner Form mit Ihrem Unternehmen bereits interagiert haben.
Um eine Custom Audience zu erstellen, bietet Facebook verschiedene Möglichkeiten, z.B. über:

• Das Hochladen einer Kundendatei (Facebook gleicht dann die Kunden mit Personen auf Facebook ab und erstellt eine Zielgruppe aus den Übereinstimmungen)
• Das Tracken der Besucher Ihrer Webseite (Stichwort Retargeting)
• Personen die mit Ihrer App interagiert haben
• Personen, die offline mit Ihrem Unternehmen interagiert haben (z.B. mit Ihrem Laden oder per Telefon)
• Personen, die mit Ihrem Content auf Facebook oder Instagram interagiert haben

Vor allem das Retargeting hat sich in der Vergangenheit als sehr effizient erwiesen, hierbei werden die Werbeanzeigen ganz gezielt nur denjenigen auf Facebook eingeblendet, die vorher bereits Ihre Webseite besucht haben aber keinen Lead hinterlassen oder keinen Kauf getätigt haben. Hier hat also das „letzte Etwas“ gefehlt. Manchmal sind einfach mehrere Touchpoints (also Berührungspunkte mit Ihrem Content) notwendig, um zur gewünschten Conversion zu führen. Hierfür eignet sich eine speziell auf diese Personen angepasste Retargeting-Anzeigengruppe.

Die Einbindung des Facebook-Pixels auf Ihrer Webseite ist notwendig, um die Besucher Ihrer Webseite zu tracken bzw. Besucher du identifizieren, die bestimmte Handlungen auf Ihrer Webseite durchgeführt haben.

Lookalike Audience

Sofern Sie über eine der o.g. Möglichkeiten eine Custom Audience erstellt haben, können Sie diese wiederum als Quelle für eine Lookalike Audience nutzen. Eine Lookalike Audience ist eine Liste von Personen, die einer bestimmten Zielgruppe ähneln (look like). Als Quelle können aber auch z.B. die Fans Ihrer Facebook-Seite ausgewählt werden.

Über die Kombination Custom Audience / Lookalike Audience lassen sich meistens Zielgruppen erstellen, die viel besser funktionieren als über die manuelle Erstellung der Zielgruppe, da diese auf „tatsächlichen“ Daten beruhen.
Sofern Sie als Marketingziel z.B. die Generierung von Leads definiert haben, können Sie einen Facebook-Pixel auf Ihrer Webseite einbinden, der die Personen trackt die in der Vergangenheit bereits Leads auf Ihrer Webseite hinterlassen haben.
Aus dieser Liste lässt sich dann eine Custom Audience erstellen, aus der Sie wiederum eine Lookalike Audience erstellen können (also eine Personenliste die derjenigen ähnelt, die auf Ihrer Webseite bereits Leads hinterlassen haben). Es ist nämlich sehr wahrscheinlich, dass auch diese Personen sich für Ihr Produkt bzw. Dienstleistungen interessieren.
Grundsätzlich sollten für Custom Audiences und Lookalike Audiences immer verschiedene Anzeigengruppen erstellt werden, damit Sie später bessere Einsicht darüber haben welche Zielgruppe besser funktioniert hat.

Köder-Inhalte

Eine weitere Methode um optimale Zielgruppen zu finden sind sogenannte „Köder-Inhalte“. Diese Methode haben wir selbst getestet und es funktioniert hervorragend.
Hierbei kann es sich um ein Bild, ein Video oder anderweitigen Content handeln, das als Thema Ihre Werbekampagne behandelt. Dieser Inhalt wird nun anhand mehrerer manuell erstellter Zielgruppen in mehreren Anzeigengruppen beworben. Früher oder später wird der Beitrag „Gefällt Mir“-Angaben und auch Kommentare erhalten.
Interessant sind hier in erster Linie die „Gefällt Mir“-Angaben. Diese interessieren sich offensichtlich für diesen Inhalt! Sofern genügend vorhanden sind, kann daraus eine Lookalike Audience erstellt werden. Das heißt, Facebook erstellt eine Zielgruppe auf Basis der Leute, die Ihren Inhalt bereits „geliked“ haben. Dass hierbei eine sehr hoch qualifizierte Zielgruppe herumkommt kann man sich vorstellen.

Was kann mit Facebook Ads beworben werden und welche Anzeigenformate gibt es?

Mit Facebook Ads können diverse Dinge beworben werden, unter anderem:

Einzelne Facebook-Seitenbeiträge

Facebook-Seiten

(z.b. um mehr Seitenlikes zu erhalten)

Webseiten

(z.b. für mehr Traffic, Leads oder Conversions)

Installationen oder Interkationen mit einer App

Veranstaltungen, z.b. um mehr Teilnehmer zu generieren

Videoaufrufe

Messenger-Unterhaltungen

Besuche in Ihrem eigenen Geschäft für Personen in der Nähe

Werbeanzeigen bestehen immer aus einem Anzeigenformat und der Platzierung. Das Anzeigenformat gibt an, wie die Anzeige später genau aussehen wird. Die Platzierung bestimmt, wo Sie genau stehen wird. Auf die Platzierung wird im Absatz „Ablauf der Kampagnenerstellung“ später noch näher eingegangen. Da Facebook immer wieder neue Anzeigenformate auf den Markt bringt, ist es teilweise schwierig den Überblick zu behalten. Um hier Abhilfe zu schaffen finden Sie anbei eine Zusammenfassung aller möglichen Anzeigenformate:

 
Page Like Ads: Sofern Sie eine Facebook-Seite betreiben und die Anzahl der Gefällt-Mir Angaben dieser Seite erhöhen möchten, eignen sich hierzu die Page Like Ads. Hierbei können Sie sowohl mit Bildern als auch mit Videos die Nutzer dazu motivieren, ein „Like“ für Ihre Seite zu hinterlassen.

 
Page Post Ads: Mit Page Post Ads können gezielt bestimmte Beiträge einer Facebook Seite beworben werden. Durch die Möglichkeit der Interaktion über Likes oder Kommentare können zudem Meinungen zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen eingeholt werden. Interessant ist hierbei auch, dass sofern einem Freund die postende Seite gefällt, zusätzlich ein „Person XY gefällt die Seite XY“ eingeblendet wird, wodurch die Werbeanzeige an vertrauen gewinnt da es mit einer Empfehlung vergleichbar ist.

 
Image Ads: Image Ads sind Werbeanzeigen, die mit einem Bild versehen sind. Je nach Werbeziel empfiehlt sich neben der Platzierung eines reinen Textes immer ein aussagekräftiges Foto.

 
Video Ads: Diese Werbeanzeigen erscheinen in Form von In-Stream-Videos im Newsfeed der Personen oder im Audience Network, wobei die Videos mindestens 90 Sekunden lang und die Werbevideos nicht länger als 15 Sekunden lang sein dürfen, Diese können sowohl als Pre-Roll- (Werbung zu Beginn des Videos) als auch als Mid-Roll-Platzierungen (Werbung mitten im Video, nach vorheriger Ankündigung) bereitgestellt werden.

 
Collection Ads: Auch „Sammlung“ genannt. Bei dieser Form können mehrere Produkte, die auf den Nutzer zugeschnitten sind, wie in einem Produktkatalog präsentiert werden. Gerade für Onlineshop-Betreiber dürfte diese Form sehr interessant sein. Sofern die Nutzer sich länger mit der Werbeanzeige auseinandersetzen, lassen sich hierüber mehr Informationen über die Produkte darstellen.

 
Carousel Ads: Ähnlich wie bei den Sammlungen lassen sich auch bei den Karussell Ads mehrere Bilder platzieren. Es können bis zu 10 Bilder oder Videos in nur einer Werbeanzeige präsentiert werden. Kennzeichnend für diese Form ist, dass sich die Bilder oder Videos in einer Abfolge hintereinander abspielen lassen.

 
Slideshow Ads: Hierbei handelt es sich um Werbeanzeigen, die mit Videos und bewegten Textelementen versehen werden können. In der Regel werden dieser schneller geladen als normale Video Ads und sind schneller zu erstellen.

 
Canvas: Canvas: Bei einem Canvas wird die Werbeanzeige in Form eines Vollbildmodus geladen, das für Mobilgeräte optimiert ist. Es lassen sich sowohl Bilder als auch Videos mit einem Canvas präsentieren. Durch die Vollbilddarstellung steigt das Nutzererlebnis bei gleichzeitig schnellen Ladezeiten.

 
Lead Ads: Lead Ads eignen sich besonders für Werbetreibende, deren Ziel in der Sammlung von Daten der Nutzer liegt. Die Personen, die mit der Werbeanzeige interagieren, müssen nicht mehr auf eine externe Webseite weitergeleitet werden, sondern können Ihre Daten direkt in der Anzeige eingeben. Die Conversionrate ist hier i.d.R. um ein Vielfaches höher als bei einer Weiterleitung auf eine externe Webseite. Präsentierbar ist diese Form mit Bildern, Videos oder einem Karussell.

 
Offer Ads: Hierbei handelt es sich um Angebote wie z.B. Sonderangebote oder ähnliche Promotionen, die in Form einer Werbeanzeige mit einem Bild, einem Video oder einem Karussell gestaltet werden können. Die Angebote können dabei direkt auf Facebook beansprucht werden.

 
Event Response Ads: Event Response Ads: Wenn Sie über Facebook eine Veranstaltung erstellt haben und diese bewerben möchten, dann können Sie diese mit Event Response Ads bekannter machen und die Anzahl der Zusagen erhöhen. Sie können hier ebenfalls sowohl mit Bildern als auch mit Videos arbeiten.

 
App Install Ads: Sofern Sie eine eigene App betreiben und die Anzahl der Installationen erhöhen möchte, eignen sich hierzu die App Install Ads. Sie können gezielt die Personen erreichen, die sich am wahrscheinlichsten für Ihre App interessieren und einen direkten Downloadlink zum jeweiligen App Store mit einfügen.

 
Messenger Ads: Hierbei handelt es sich um Werbeanzeigen, die nicht direkt auf Facebook sondern im Messenger angezeigt werden. Die Werbeanzeigen können zielgruppengerecht auf der Startseite des Messengers platziert werden. Darüber hinaus können mit Click-to-Messenger Ads Personen sogar Unterhaltungen mit Ihrem Unternehmen starten. Andersherum können Sie mit gesponserten Nachrichten Unterhaltungen mit bestimmten Personen starten.

 
Dynamic Ads: Bei dieser Form werden die Werbeanzeigen automatisch Personen eingeblendet, die vorher bereits auf irgendeiner Art und Weise mit Ihrem Unternehmen interagiert haben. Sie können Ihren Produktkatalog einmalig hochladen, Facebook stellt die jeweiligen Produkte nach Kampagnenerstellung dann dynamisch den passenden Zielgruppen bereit.

Einen Überblick mit ausführlicheren Informationen über die ganzen Anzeigenformate können Sie sich auch über den Facebook Ads Guide verschaffen.

Wie messe ich den Erfolg der Facebook Ads?

Den Erfolg der Kampagnen kann man in Echtzeit im Werbeanzeigenmanager oder Facebook-Ads Editor von Facebook verfolgen.
Hier befinden sich für alle drei Ebenen (Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige) ausführliche Information über alle wichtigen Eckdaten wie Klicks, Kosten, noch offenes Budget und vieles mehr.
Der Nutzer hat dabei die Möglichkeit, die Informationen und Spalten nach Belieben zusammenzustellen.
Sofern der Facebook-Pixel installiert ist was unsererseits dringend empfohlen wird, können auch Daten zu den Conversions eingeblendet werden. Über den Facebook-Pixel können auch ganz neue Zielgruppen erstellt werden, die den Besuchern Ihrer Webseite ähneln oder Retargeting-Kampagnen erstellt werden, worauf später noch näher eingegangen wird.
Darüber hinaus kann mit Facebook Analytics die komplette Customer Journey sowohl für Mobile, Web und weitere nachvollzogen werden.

Ablauf der Kampagnenerstellung

Facebook Ads lassen sich einfach und ohne viel Vorkenntnisse wie z.b. bei Google Adwords implementieren. Bevor wir zur Kampagnenerstellung kommen, erstmal etwas Grundsätzliches zum Aufbau des Werbeanzeigenmanagers.
Es existieren drei Ebenen, einmal Kampagne-Ebene, die Anzeigengruppe-Ebene und Werbeanzeigen-Ebene. Eine Kampagne kann also aus mehreren Anzeigengruppen und diese wiederum aus mehreren Werbeanzeigen bestehen.

Kampagnen-Ebene

Im ersten Schritt der Kampagnenerstellung muss das Marketingziel der Kampagne definiert werden. Facebook differenziert dabei in Bekanntheits-, Erwägungs- und Conversion-Ziele.

 

Bekanntheits-Ziele: Markenbekanntheit, Reichweite

Erwägungs-Ziele: Traffic, Interaktionen, App-Installationen, Videoaufrufe, Leadgenerierung, Nachrichten

Conversion-Ziele: Conversions, Katalogverkäufe, Besuche im Geschäft

Zu jeder Zielgruppierung gehören wie Sie sehen bestimmte Unterziele. Wollen Sie z.B. mehr Traffic auf Ihrer Webseite generieren, dann wählen Sie „Traffic“ unter den Erwägungs-Zielen aus. Wollen Sie wiederum mehr Leads auf Ihrer Landingpage generieren, wählen Sie „Conversions“ unter den Conversion-Zielen aus. Sie können auch Inhalte innerhalb Ihrer Facebook-Seite bewerben.
Wollen Sie z.B. mehr Interaktionen mit einem Seitenbeitrag generieren, wie z.B, Likes, Kommentare oder Shares, so wählen Sie „Interaktionen“ unter den Erwägungs-Zielen aus.
Die Auswahl des richtigen Marketingziels Ihrer Kampagne ist enorm wichtig für einen erfolgreichen Verlauf. Sie sollten sich daher ausgiebig Gedanken über das richtige Ziel machen.
Darüber hinaus können Sie einen Kampagnenname eingeben und ein Kampagnenlimit (Limit für alle Anzeigengruppen innerhalb der Kampagne) festlegen. Neuerdings können auch Split-Test aktiviert werden. Letzteres ist empfehlenswert, um Anzeigengruppen untereinander zu testen und herauszufinden, welche Einstellungen am besten funktionieren.
Die Kampagne sollte der Übersichtlichkeit halber auch immer das Ziel im Kampagnennamen beinhalten.

Anzeigengruppen-Ebene

Mit verschiedenen Anzeigengruppen können verschiedene Zielgruppen für eine Anzeige angesteuert werden. Sofern eine neue Kampagne aufgebaut wurde, empfiehlt sich diese Experimente zu Beginn, um Kenntnisse darüber zu erlangen welche Zielgruppen am besten konvertieren.
Sofern verschiedene Altersgruppen angesprochen werden sollen, haben sich Sprünge mit jeweils 10 Jahren bewährt.
Wenn die verschiedene Zielgruppen direkt schon bei der Erstellung der Anzeigengruppe erstellt werden sollen, sollten oben rechts der Button „mehrere Anzeigengruppen erstellen“ aktiviert werden, da hier alle anderen Einstellungen direkt übernommen werden.
Der Übersichtlichkeit halber empfiehlt es sich, den Anzeigengruppen Namen zu geben, aus dem sich auf dem ersten Blick die Zielgruppe und optional weitere Angaben ableiten lässt.

In dieser Ebene können Sie folgende Punkte festlegen:
• Zielgruppe
• Platzierungen
• Budget & Zeitplan
• Optimierung und Auslieferung (separat erscheinender Punkt, sofern mehrere Anzeigengruppen geschaltet werden. Ansonsten erscheinen diese Einstellungsmöglichkeiten unter „Budget & Zeitplan“)
• Weitere Einstellungen, je nachdem welches Ziel Sie ausgewählt haben

Zielgruppe

An dieser Stelle können nun die Zielgruppen genau definiert werden. Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas, haben wir den Zielgruppen weiter oben unter „Wie findet man die richtige Zielgruppe?“ einen eigenen Absatz gewidmet.

 

Platzierungen

Mit Platzierungen sind die Orte gemeint, an denen die Werbeanzeigen geschaltet werden sollen.
Facebook bietet hier zwei Möglichkeiten, entweder lässt man die Platzierungen automatisch erstellen oder man bestimmt diese manuell.
Je nachdem, was das Werbeziel ist und was man genau bewerben möchte, sollte man sich genau überlegen welche Kanäle man hier genau nutzen möchte. Nicht jede Platzierung macht für jedes Werbeziel Sinn.
Platzierungen für Werbeanzeigen können innerhalb von Facebook, innerhalb von Instagram, innerhalb des Audience Networks oder innerhalb des Facebook Messengers gewählt werden.

Folgende Platzierungen sind möglich:

 

Facebook:

Feeds: Hierbei werden die Werbeanzeigen klassisch im Newsfeed angezeigt, sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten.

Rechte Spalte: Hierbei werden die Werbeanzeigen klassisch in der rechten Spalte auf Facebook angezeigt. Im Gegensatz zu Feed Ads werden diese Anzeigen jedoch nur auf Desktop-Geräten angezeigt.

Gruppen: Hier werden die Werbeanzeigen in Gruppen auf Facebook platziert.

Instant Articles: Instant Articles sind Inhalte, die Werbetreibende direkt auf Facebook hosten können. Dadurch werden diese sehr schnell (instant) geladen und die Nutzererfahrung wird dadurch erhöht.
Die Werbeanzeigen werden hierbei direkt in den Instant Articles angezeigt.

 

Instagram:

Feed: Hierbei werden die Werbeanzeigen klassisch im Newsfeed von Instagram angezeigt, sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten.

Stories: Die Anzeigen erscheinen hier in den Stories bestimmter Personen, je nach gewählter Zielgruppe.

 

Audience Network:

Das Audience Network ist ein Netzwerk diverser Publisher, die Werbeplätze für Werbetreibende bereitstellen. Die Werbeanzeigen werden hier also nicht direkt auf Facebook oder Instagram, sondern auf den Webseiten und Apps der Publisher angezeigt. Vergleichbar ist dieses Netzwerk mit Google Adsense, auch hier stellen Publisher Werbeplätze für Anzeigen bereit. Durch die Nutzung des Audience Networks kann die Reichweite der Werbeanzeigen um ein Vielfaches erhöht werden. Für das Audience Network stehen Banner bzw. Interstitials, In-Stream-Videos oder Rewarded Videos zur Verfügung.

 

Messenger:

Werbeanzeigen sind ebenfalls für den Facebook Messenger verfügbar. Je nach gewähltem Ziel können diese dabei auf der Messenger-Startseite platziert werden, es ist aber auch möglich direkt gesponserte Nachrichten an bestimmte Personen automatisiert versenden zu lassen.

Es ist noch anzumerken, dass die genannten Platzierungen nicht für jedes gewählte Werbeziel verfügbar sind.

 

Budget & Zeitplan

Hier können die Budgets bestimmt und zeitliche Einstellungen vorgenommen werden.
Zum einen kann das Gesamtbudget aller Anzeigengruppen hier eingegeben werden (sofern direkt mehrere neue Anzeigengruppen erstellt werden).
Bei der Erstellung mehrerer Anzeigen gleichzeitig kann zudem bestimmt werden, wie das Gesamtbudget verteilt werden soll (derselbe Betrag für jede Anzeigengruppe oder proportionale Verteilung gemäß der Zielgruppengröße der jeweiligen Anzeigengruppe).
Dabei kann zwischen Tagesbudget (Betrag, der im Durchschnitt pro Tag ausgegeben werden soll) und Laufzeitbudget (Betrag, der im Durchschnitt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgegeben werden soll) ausgewählt werden.
Die Anzeigengruppe kann ab sofort geschaltet werden, man kann aber auch manuell ein Start- und Enddatum festlegen.

 

Werbeanzeigen-Ebene

Auf dieser Ebene geht es um die eigentliche Anzeige, hier kann also der Inhalt der Werbeanzeige genau definiert werden. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, es können zum einen neue Werbeanzeigen erstellt oder zum anderen bereits bestehende Beiträge einer Facebook Seite für die Bewerbung verwendet werden.

Folgende Punkte lassen sich auf dieser Ebene festlegen:

• Identität
• Format
• Medien
• Links

Je nach gewähltem Ziel können aber auch hier die einzelnen Punkte wegfallen bzw. es kommen andere hinzu.

 

Identität

Da die Facebook-Anzeigen immer von einer Facebook-Seite ausgestrahlt werden, muss hier die Seite angegeben werden, von der aus die Werbeanzeige repräsentiert wird. Für die Anzeigenschaltung auf Instagram kann hier auch eine Instagram-Seite angegeben werden.

 

Format

Facebook bietet verschiedene Möglichkeiten an die Werbeanzeige zu gestalten.
Zur Auswahl stehen die Formate Karussell, einzelnes Bild, einzelnes Video, Slideshow, Sammlung oder Canvas. Auf die einzelnen Punkte sind wir weiter oben bereits ausführlich eingegangen.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sogenannte „Facebook Canvas“ hinzuzufügen.

 

Medien

Unter diesem Punkt können die Bilder, die in der Werbeanzeige erscheinen sollen, hochgeladen werden. Dieser Punkt erscheint, je nachdem welches Format man vorher gewählt hat.
Optimal ist, wenn mehrere Bilder für dieselbe Anzeigengruppe (Ansprechen dergleichen Zielgruppe mit verschiedenen Bildern) verwendet werden, so dass Sie testen können was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt.
Wichtig ist es nach wie vor die 20% Regel zu beachten. Obwohl die Regel offiziell zwar abgeschafft wurde, können Fehler bei der Nichteinhaltung auftreten. Die hochgeladenen Bilder sollten hierbei nicht mehr als 20% Text besitzen.
Facebook bietet selbst auch dieses Tool zum Testen des Textanteiles im Bild.

 

Links

Hier wird zum einen die URL eingegeben, auf die nach Klick auf die Anzeige weitergeleitet werden soll. Zum anderen werden hier die Texte und die Titel der Werbeanzeigen eingegeben.
Auch hier bietet sich an verschiedene Anreißertexte zu verwenden, um den Erfolg bezogen auf die Zielgruppe zu testen.
Auf der rechten Seite kann festgelegt werden, wo genau diese Werbeanzeige ausgeliefert werden soll. Jedoch muss unter Platzierung (wie weiter oben beschrieben) dieser Ort vorher für die entsprechende Anzeigengruppe freigeschaltet worden sein.
Wichtig ist auch die Auswahl eines passenden Call-to-Action Button, der die Betrachter der Anzeige zu der gewünschten Handlung auffordert. Sofern man das Format Karussell ausgewählt hat, werden die Bilder direkt hier hochgeladen.

Fazit / Unser Service

Wir als erfahrene Facebook Ads Spezialisten übernehmen gerne alle Arbeiten für Sie und setzen diese professionell um! Hierzu gehören:

 
Die Definition des konkreten Marketingziels

 
Die Erstellung optimaler Zielgruppendefinition und die laufende Kontrolle

 
Die Kampagnenerstellung, inkl. aller Anzeigengruppen und Werbeanzeigen

 
Die laufende Optimierung und Überwachung der Kampagnen
Dazu gehört auch Erweiterung der Zielgruppen nachdem Rückschlüsse über die am besten laufenden Zielgruppen gezogen werden können oder die Erweiterung von Kampagnen und Werbeanzeigen.

 
Ein lückenloses Controlling und Reporting

Wir freuen uns jederzeit über Ihre Anfrage!

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