Kategorie: Facebook Ads

Facebook Conversion API: ein Must-Have in 2021 – Teil 1

Die Veröffentlichung von iOS 14 hat die digitale Marketingwelt schockiert: Apples ATT (App Tracking Transparency Framework) verlangt von iPhone-Benutzern, dass sie bei jedem Start jeder Anwendung aktiv zustimmen, ihre eigenen Daten zu teilen.   Bisher sind nur 13% der Nutzer bekannt, die der Übermittlung ihrer Daten tatsächlich zustimmen. Betrachtet man nur die USA, sind es nur 5%. 

Diese Option gab es auch bisher, aber es war notwendig, das Tracking in den Einstellungen zu deaktivieren.

Die Conversion API ist keine Lösung für das Problem von iOS 14.,  wird aber dringend empfohlen. Facebook selbst stellt nun klare Richtlinien für eine breitere Nutzung durch die Außenwelt zur Verfügung. 

 

Clientseitiges und serverseitiges Tracking 

Um das Funktionsprinzip der Facebook Conversion API zu verstehen, erklären wir  zunächst die Konzepte des clientseitigen Trackings (Facebook Pixel) und des serverseitigen Trackings (Conversion API).  

 

 Wie funktioniert das Client-Tracking und was sind die Gefahren?   

Du kennst bereits das Facebook-Pixel. Der Punkt ist, dass Facebook im Wesentlichen nur Daten auf seiner eigenen Plattform misst. Wenn du jedoch die Aktion auf der Zielseite nach dem Klicken auf die Anzeige messen möchtest, brauchst du ein Tracking Konstrukt. Das Tracking mittels des Facebook Pixel bezeichnet man als clientseitiges Tracking.

Das Client-Server-Modell ist aus der Netzwerktechnik abgeleitet. In diesem Fall ist der Client ein Webbrowser, der auf dem Gerät des Benutzers ausgeführt wird. Ein Server ist ein Gerät, das Daten speichert. Wenn alle Benutzer eine bestimmte Website öffnen, können die Daten von allen Benutzern verwendet werden.   

Wenn du beispielsweise einen Online-Shop betreibst, liegen die entsprechenden Daten auf dem Server. Wenn der Benutzer die Geschäftsadresse über den Browser aufruft, fragt der Client (Browser) den Server an und der Server stellt die Daten bereit.  Beim Tracking über das Facebook-Pixel wird der Pixelcode auf der Landingpage implementiert. Dies ist ein Stück Javascript-Code. Dieser Code zeichnet dann die Ereignisse auf, die auf der Website durch den Client (Browser) auftreten. Ereignisse sind Benutzeraktionen, wie das Öffnen einer Produktseite oder das Tätigen eines Kaufs.   

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.