Kategorie: Facebook, Facebook Ads

Facebook Conversion API: ein Must-Have in 2021: Teil 2

Wir haben im letzten Beitrag bereits die Bedeutung der Facebook Conversion API erklärt und sind auf wichtige Punkte eingegangen. Heute möchten wir euch weitere Informationen dazu liefern.

Woher weiß Facebook, von welchem ​​User die Events kommen?

Hier kommen sogenannte Cookies ins Spiel. Wenn sich ein Nutzer bei Facebook anmeldet, werden die Daten des Nutzers nicht auf dem Facebook-Server, sondern im Browser des Nutzers gespeichert. Dies geschieht mithilfe von Cookies. Es ermöglicht den Nutzern auch, Facebook zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu besuchen und eingeloggt zu bleiben. Cookies können verwendet werden, um Benutzer auf anderen Websites durch eingebettete Facebook-Pixel eindeutig zu identifizieren. Die Daten werden verschlüsselt und an Facebook gesendet, damit der Algorithmus funktionieren kann.   Es gilt: Je mehr Daten dem Facebook-Algorithmus zur Verfügung stehen, desto leistungsfähiger ist er.   Das größte Problem beim Client-Tracking besteht darin, dass Cookies verschwinden. Immer mehr Nutzer nutzen Werbeblocker. Wenn du einen Werbeblocker verwendest, können die Daten nicht mehr nachverfolgt werden. Einige Browser (wie Safari) haben Cookies von Drittanbietern verboten. Der Google Chrome-Browser wird 2023 nachziehen.   Google Chrome ist der absolute Spitzenreiter und hat eine beeindruckende Dominanz, daher werden Cookies wahrscheinlich für immer begraben.

Diese Entwicklungen führen dazu, dass Marketer immer weniger Daten zur Verfügung haben. 

 

Wie funktioniert Serverseitiges Tracking mit der Facebook Conversion API?

Mit Hilfe von Facebook Conversion API wird das serverseitige Tracking freigeschaltet. Es funktioniert ähnlich wie mit dem Facebook Pixel: Daten, die außerhalb entstehen werden an Facebook zurückgesendet. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Daten nicht über den Browser (Client) an Facebook gesendet werden, sondern über den Server. 

Wenn ein Nutzer in deinem Onlineshop ein Produkt in den Warenkorb legt, sendet der Server verschiedene Daten zu diesem Nutzer an Facebook. Der Browser wird hier komplett außen vorgelassen. 

 

Wie weiß Facebook also ohne Cookies welchem User die Daten zugeordnet werden sollen? Hier werden die Datenpunkte mit dem Facebook Profil gematcht. Zu den Daten zählen E-Mail Adresse, Telefonnummer, Name, Vorname, Stadt, PLZ, Browser, IP-Adresse.

Die beste Methode die Gesamtmenge an Daten zu maximieren ist die Nutzung von Facebook Conversion API und Facebook Pixel. So können möglicherweise Events, die mit dem Facebook Pixel nicht erfasst werden können, mit der Conversion API getrackt werden. Durch mehr Daten gibt es bessere Optimierungsmöglichkeiten und eine bessere Kampagnenperformance.

 


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