Kategorie: Facebook Ads

Facebook entfernt Targeting Optionen

Facebook entfernt über 1000 Targeting Optionen. Laut Facebook sollen diese ohnehin schon kaum genutzt worden sein. Ein möglicher Grund wäre außerdem die diskriminierende Art der Zielgruppenbeschränkungen. In diesem Beitrag untersuchen wir das Thema genauer.

Facebook bietet den Werbetreibenden zahlreiche Optionen, um die Zielgruppe für die Ads genau zu bestimmen. Mit unzähligen Targeting Optionen ist ein hypergenaues Targeting möglich – wie es sich jetzt herausgestellt hat, sogar viel zu genau. So setzte sich Facebook als Ziel den Targeting Prozess zu vereinfachen und entfernte somit über 1000 Optionen aus der sozialen Plattform.

In seiner Ankündigung erklärt Facebook, dass diese Targeting Optionen kaum genutzt worden sind.

„As part of our latest efforts to simplify and streamline our targeting options, we’ve identified cases where advertisers – of all sizes and industries – rarely use various targeting options. Infrequent use may be because some of the targeting options are redundant with others or because they’re too granular to really be useful. So we’re removing some of these options.“

Facebook entfernte bereits Targeting Optionen

In der Vergangenheit entfernte Facebook viele Möglichkeiten, die Zielgruppe einzugrenzen, da sie diskriminierend waren. Die Bürgerrechtsverhandlung im vergangenen Jahr führte dazu, dass Facebook Möglichkeiten zum Targeting bei Ads für Wohnraum, Stellenanzeigen oder Kredite deaktivierte. Alle Nutzer sollen die gleiche Chance erhalten, die Werbung auf Facebook zu sehen.  Im eigenen Blog gibt Facebook diskriminierendes Targeting nicht als Grund an, jedoch lassen die entfernten Optionen in diese Richtung spekulieren. Manche Optionen wurden von Facebook entfernt und einige wurden zusammengelegt:

„For example, we’re removing multicultural affinity segments and encouraging advertisers to use other targeting options such as language or culture to reach people that are interested in multicultural content […] we’ve combined several options representing military bases or regiments, because the specific interests were rarely used, and instead, advertisers can still reach an audience with an interest in the military.“

Möglich ist, dass Facebook die Optionen entfernt, um möglichem diskriminierendem Targeting zuvorzukommen.  Denn beide Beispiele könnten auch genutzt werden, um Gruppen auszuschließen. Die entfernten Optionen sollten für Advertiser keinen Nachteil darstellen, da sie zu den kaum genutzten Zielgruppeneinschränkungen gehörten.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.